Sportler und gesundheitsbewusste Menschen sind auf internationale Informationen angewiesen

Sportler sind auf europaweite einheitliche Informationen angewiesen

Sportler zählen zu den Gruppen, die besonders auf umfassende Informationen über die aufgenommenen Nahrungsmittel angewiesen ist. Das betrifft Leistungssportler gleichermaßen wie jeden Menschen, der in seiner Freizeit trainiert oder sich fit halten möchte. Nur mit einer guten Ernährung lässt sich die eigene Fitness gezielt aufbauen. Während der Sportler zusätzlich Gefahr läuft, dass er bei der Aufnahme bestimmter Stoffe des Dopings bezichtigt werden könnte, sind normale Verbraucher auf die eigene Gesundheit bedacht.

Niemand will Stoffe aufnehmen, die den Körper schädigen könnten. Auch die Einnahme einer Überdosierung eines gesunden Stoffs kann zu Beschwerden führen. Deshalb ist es so wichtig, dass die genauen Mengen dieser Stoffe im Blick behalten werden, die dem Körper über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Bei einem normalen Vitaminpräparat mag dies nicht ganz so bedeutend erscheinen. Doch es gibt Nahrungsergänzungsmittel, bei denen die exakte Information ungleich wichtiger ist.

Bei Muskelaufbaupräparaten hat die Deklarationspflicht eine besondere Bedeutung

Unter die Gruppe der Nahrungsergänzungsmittel fallen auch Präparate, die den schnellen Muskelaufbau unterstützen sollen. Die Hersteller versprechen den Verbrauchern eine Ernährungsergänzung, die dem Körper solche Stoffe liefert, die für diesen Zweck hilfreich sein können. Die meisten Menschen denken dabei an Proteine. Das ist zunächst auch der richtige Gedanke. Denn Protein ist notwendig, um Muskeln zu erhalten und mehr Masse an Muskeln aufzubauen. Doch die Nahrungsergänzungsmittel, die zum Zweck des Muskelaufbaus verkauft werden, enthalten auch andere Inhaltsstoffe.

Auch Aminosäuren und Creatin sind für den Aufbau von Muskeln wichtig. Die Aminosäuren werden im Körper aufgespalten und in die Muskeln transportiert, wo sie zu Protein verwandelt werden. Creatin versorgt den Körper mit Energie. Der Organismus stellt den Stoff zu diesem Zweck selbst her. Vor allem in solchen Fällen, in denen es um lange Ausdauer geht, kann eine Zufuhr von zusätzlichem Creatin sinnvoll sein. Wer Ausdauersport betreibt oder hart für den Muskelaufbau trainiert, kann sich so mit zusätzlicher Energie versorgen. Mineralstoffe und Vitamine können ebenfalls sinnvoll genutzt werden. Wenn der Körper trainiert, werden die körpereigenen Vorräte abgebaut. Nahrungsergänzungsmittel können diese wieder aufstocken.

Doch es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel, in denen Stoffe enthalten sind, die für den gesunden Muskelaufbau nicht sinnvoll sind. Dazu zählen unter anderem sogenannte Fatburner. Sie mögen für Diäten sinnvoll sein, aber nicht für den Muskelaufbau. Weight Gainer sind auch nicht sinnvoll. Sie helfen Menschen, die Untergewicht haben – doch durch diese Stoffe wird Fett aufgebaut und keine Muskelmasse.

Auch Anabolika oder Stereoide haben in einem Nahrungsergänzungsmittel nichts zu suchen. Sie sind nicht ohne Grund in Deutschland verboten. Außerdem fällt die Einnahme selbst kleiner Mengen solcher Inhaltsstoffe unter den Tatbestand des Dopings. Dieser Gefahr sollten Sie sich als Sportler auf keinen Fall aussetzen. Aber auch wenn Sie bei keinem Leistungssport an den Start gehen, sollten Sie Nahrungsergänzungsmittel mit solchen Zugaben meiden. Die Stoffe sind nicht ohne Grund heute in Deutschland untersagt. Sie können den Körper auf Dauer schädigen. Statt auf diese Art des Muskelaufbaus zu setzen, sollten Sie einen gesunden Muskelaufbau bevorzugen.

Viele Menschen denken, dass dies nicht in gleicher Weise möglich ist. Wenn Sie jedoch die richtigen Techniken anwenden und darauf achten, dass die Zufuhr an Proteinen immer stimmt, stellen sich schnell positive Ergebnisse ein. Ihr Körper baut dann Muskeln auf ohne diese beim Training zur Energiegewinnung wieder abzubauen. Proteine und eine ausgewogene Ernährung sind neben dem Training selbst einer der wichtigsten Schlüssel zum Erfolg beim schnellen Muskelaufbau mit der Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln.

In welchen Phasen sind Proteine und Creatine besonders wichtig?

Viele Menschen teilen sich das Training ein. Sie trainieren an festen Tagen in der Woche. Da kommt schnell die Frage auf, ob die Nahrungsergänzungsmittel auch an den anderen Tagen eingenommen werden sollen. Braucht man das zusätzliche Protein und Creatin auch an den Tagen, an denen nicht trainiert wird? Bei den Proteinen ist es so, dass sie täglich und konstant eingenommen werden sollten. Zumindest der normale Bedarf sollte abgedeckt werden. Ansonsten kann es passieren, dass der Körper Muskelmasse abbaut. Gerade wenn der Bedarf durch die tägliche Nahrungsaufnahme nicht abgedeckt wird, können die Nahrungsergänzungsmittel eine gute Zufuhr garantieren. Falls also an Tagen ohne Training nicht bereits genügend Proteine über die Nahrung aufgenommen werden, ist eine Zufuhr sinnvoll.

Es gibt zudem unterschiedliche Proteinarten. Wenn das Training gerade erledigt wurde, empfehlen sich Produkte, die Mehrkornproteine liefern. Bei der Aufnahme sollten außerdem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Trinken Sie also immer genügend Wasser. Die Creatinaufnahme wird meist während Supplementationszyklen empfohlen. Das bedeutet, dass viele Berater eine sechswöchige gezielte Aufnahme mit einem daran anschließenden sechswöchigen Verzicht empfehlen. An die Trainingstage und trainingsfreien Tage knüpft sich diese Empfehlung nicht. Während der Phase der Zufuhr sollte das Nahrungsergänzungsmittel demnach regelmäßig zugeführt werden. Creatin ist allerdings nicht ganz so notwendig wie die allgemeine Zufuhr von Proteinen. Wenn Sie dies möchten, können Sie auch ein Nahrungsergänzungsmittel wählen, in dem kein Creatin enthalten ist. Die Deklarationspflicht der Nahrungsergänzungsmittel sorgt hier dafür, dass Sie dies prüfen können.

Wichtigste Grundlage für Gesundheit ist eine ausgewogene Ernährung

Der Gesetzgeber hat sich etwas dabei gedacht, dass er Versprechungen vermeintlicher Wunderwirkung untersagt hat. Die Hersteller der Nahrungsergänzungsmittel sind über die Deklarationspflicht dazu angehalten, die große Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung explizit zu unterstreichen. Dafür sprechen empirische ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse. Über die Aufnahme frischer Vitamine und Nährstoffe aus einem unverarbeiteten Zustand, wird der Körper immer besser versorgt. Das hat unter anderem damit zu tun, dass die Nahrungsmittel in diesem Fall nicht konserviert sind. Wer eine ausgewogene Ernährung pflegt, kann dabei sowohl genießen wie auch eine gute Versorgung des menschlichen Stoffwechsels garantieren.

Die Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Möglichkeit betrachtet werden, die ausgewogene Ernährung zu ersetzen. Diese Mittel dienen dazu, bei besonderer Beanspruchung dafür zu sorgen, dass bestimmte Vorräte an Nährstoffen zuverlässig aufgefüllt werden. Ein kontinuierliches Training oder besondere berufliche Belastungssituationen können Gründe dafür sein, dass eine solche Nahrungsergänzung sinnvoll ist. Mit einem Nahrungsergänzungsmittel lässt sich diese in einem begrenzten Rahmen auch leisten. Falls ein erheblicher Mangel eines bestimmten Nährstoffs vorliegt, empfiehlt sich in jedem Fall der Gang zum Arzt. Ein akuter Mangel lässt sich nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln behandeln. Er wird mit Arzneimitteln behandelt.

Ärzte können die Versorgung des Körpers genau diagnostizieren. Um dies zu tun, wird dem Patienten Blut abgenommen. Dieses wird anschließend geprüft. Das Ergebnis ist eine klare Diagnose über die persönliche Versorgung. Mediziner können auch fachkundige Ratschläge für eine gesunde Ernährung und sinnvolle Versorgung des Körpers zum Muskelaufbau geben. Gerade bei bestimmten Krankheitssymptomen oder besonderen Beschwerden, empfiehlt sich die Rücksprache mit dem Hausarzt.

Obacht: Nicht in allen Fällen wird die Deklarationspflicht erfüllt!

Obwohl es eine Deklarationspflicht auf europäischer Ebene gibt, ist beim Kauf von Präparaten für den Muskelaufbau Vorsicht angesagt. Nicht alle Hersteller halten sich an die gesetzlichen Rahmenbestimmungen der Europäischen Union. Bei zwielichtigen Herstellern kommt es immer wieder vor, dass auch kleine Mengen von Anabolika in den Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sind. Auch kleine Mengen können in diesem Fall jedoch eine große Wirkung entfalten – und die ist hier negativ. Entsprechende Gefahren bestehen jedoch bei allem bei Produkten, die aus dem Internet von unbekannten Herstellern bezogen werden. Auch bei Bestellungen aus dem Ausland kann es passieren, dass die erhaltenen Produkte der Deklarationspflicht nicht nachkommen. Ein Produkt, dass keine einwandfreie Auszeichnung aufweist, gilt als gefälschtes Produkt. Um nicht in den Besitz gefälschter Produkte zu geraten, gibt es einige wichtige Tipps, die beim Kauf beherzigt werden sollten.

Die wichtigsten Tipps für den eigenen Einkauf der Präparate

  • Wer deutsche Apotheken als Bezugsquelle nutzt, kann auf eine verlässliche Deklaration vertrauen
  • Beim Bezug über das Internet sollten Produkte namhafter Hersteller genutzt werden
  • Über den Hersteller lassen sich die Inhalte genauer erfragen
  • Im Zweifelsfall kann eine ausgewogene Ernährung die Einnahme der Mittel auch ersetzen
  • Der Fachhandel leistet eine professionelle Beratung beim Einkauf – diese sollte genutzt werden
  • Viele europäische Hersteller bieten eine Bestellhotline, bei der Fragen geklärt werden
  • Die genutzten Präparate sollten möglichst nur die benötigten Zusatzstoffe enthalten

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